Biographie

Der Südkurier beschreibt Aloisia Dauer als „jung, hochtalentiert und am Anfang einer vielversprechenden Karriere“. Sie zeigt in ihrem Spiel eine „ausgereifte Virtuosität“ und die Badische Zeitung beschreibt ihre Auftritte mit „keine Scheu vor Emotionen“.

Geschätzt für ihre musikalische Sensibilität und ausdruckstarken Interpretationen, beginnt Aloisia Dauer sich bereits als Geigerin zu etablieren. Neben ihrer Konzerttätigkeit, konzentriert sie sich vor allem auf das Unterrichten und übernimmt mit viel Freude ab April 2017 eine Violinklasse an der Musikschule Württembergisches Allgäu. Ein bedeutendes Highlight 2016 war die Einladung beim Stellenbosch International Chamber Music Festival. Neben einer Reihe von Kammermusikkonzerten mit anderen Studenten, spielte Aloisia gemeinsam mit bedeutenden Künstlern wie Daniel Rowland, Alissa Margulis, Juan-Miguel Hernandez, Alexander Buzlov, David Cohen und Ferdinand Steiner. Zudem wurde sie zur Konzertmeisterin des Festival-Orchesters ernannt, unter der Leitung von Kazem Abdullah. Auch als Solistin wird Aloisia regelmäßig eingeladen; zuletzt spielte sie für wohltätige Zwecke das Violinkonzert von Max Bruch mit dem Orchesterverein Bad Säckingen. Weitere Konzertauftritte waren bei der Tiroler Musikakademie, für die Stiftung „Global Citizenship Alliance“ und erneut beim Festival „Junge Klassik“ im Rahmen der Kulturtage Laufenburg. Ihre Leidenschaft für Kammermusik konnte sie auch in zahlreichen Quartettkonzerten mit Mitgliedern des Mozarteumorchesters Salzburg und der Bad Reichenhaller Philharmonie zeigen, sowie bei den Schlosskonzerten im Schloss Mirabell und in der Konzertreihe der Mozart Violinsonaten in Salzburg.

2015 wurde sie in das Nachwuchsförderungsprogramm der Fugger Schlosskonzerte aufgenommen und konzertierte in der Saison einige Male im Zedernsaal des Fuggerschlosses. Weitere Auftritte waren u.a. bei dem Galakonzert der Ursula-Rahman-Stiftung in Düsseldorf, um Waisenkinder in Indien eine schulische Ausbildung zu ermöglichen und bei Kammermusikkonzerte in Deutschland, Schweiz und Österreich. Im November 2014 folgte Aloisia Dauer der Einladung von Prof. Paul Roczek zu gemeinsamen Konzerten und einem Meisterkurs am Kobe College in Japan.

Ihr Solo-Debüt gab Aloisia Dauer im Rahmen des 7. Internationalen Mendelssohn Summer School Festivals in Hamburg unter der Leitung von Ernst Kovacic. Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitete Aloisia Dauer kammermusikalisch bereits mit namhaften Künstlern wie Henrik Wiese, Cordelia Höfer-Teutsch, Paul Roczek, Enrico Bronzi, Rainer Schmidt und Alois Brandhofer zusammen.
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Aloisia Dauer erspielte auch einige 1. Preise bei Jugend Musiziert und dem Schweizer Bundeswettbewerb, als Solistin und auch in der Kategorie Duo. 2010 wurde ihr der Zonta Award gemeinsam mit einem Stipendium verliehen. Als Pianistin nahm sie zusammen mit ihrem Bruder in der Kategorie Duo Horn-Klavier sehr erfolgreich an zahlreichen Wettbewerben in Deutschland und der Schweiz teil. 2014-16 erhielt sie zudem jährlich ein Stipendium der Universität Mozarteum Salzburg für herausragende Leistung.

Meisterkurse bei Donald Weilerstein (The Julliard School, NY), Tanja Becker-Bender (Hamburg), Ulf Hoelscher (Karlsruhe), Ernst Kovacic (Wien), Julian Shevlin (1.Konzertmeister Münchner Philharmoniker), Bruno Steinschaden (Mozarteum) und Federico Agostini (Bloomington) und Unterricht bei dem namhaften französischen Geiger Nicolas Dautricourt ergänzen die musikalische Ausbildung von Aloisia Dauer.

Die Deutsch-Italienerin geboren in Basel begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Violin – und Klavierspiel an der Musikschule Bad Säckingen/Deutschland, später an der Musikakademie Basel. Später nahm sie zeitgleich zur Violine auch Bratschenunterricht. Von 2005 bis 2007 erhielt die junge Geigerin in München Unterricht bei David Frühwirth, ein Schüler von Zakhar Bron und Pinchas Zukerman. 2006 bekam Aloisia mit Hilfe eines Stipendiums die Möglichkeit am Music Institute of Chicago von Roland und Almita Vamos unterrichtet zu werden und wurde kurz darauf als Jungstudentin an der Universität Mozarteum Salzburg aufgenommen. 2008 wurde sie dann in die Meisterklasse des renommierten Pädagogen Prof. Igor Ozim am Mozarteum aufgenommen. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss, wechselte Aloisia Dauer in die Klasse von Prof. Harald Herzl. Ihr künstlerisches Masterstudium und die pädagogischen Studien an der Universität Mozarteum hat sie mit Auszeichnung abgeschlossen.